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Im Jahr 1977 hat die Kindertagesstätte St. Martin in Gundelfingen erstmals ihre Pforten geöffnet. Jetzt, über 40 Jahre später, hat sie im Inneren ein neues, modernes Erscheinungsbild. Nach etwa zwölf Monaten ist die Sanierung nun abgeschlossen. „In erster Linie sind die Bodenbeläge und die Sanitärbereiche neu gestaltet worden“, freut sich Leiterin Stefanie Hanl über den gelungenen Umbau. Dazu kam eine neue große Verteilerküche für die rund 75 Essenskinder, ein barrierefreies WC und auch der Personalbereich wurde modernisiert. „Jede Gruppe hat einen neuen Wickeltisch und für drei Gruppen haben wir neue Möbel bekommen“, ergänzt Stellvertreterin Vera Hefele. Beide sind sehr zufrieden mit dem neuen, freundlicheren Erscheinungsbild und auch die Kids seien absolut begeistert gewesen. Kein Vergleich mehr zu früher, als unter anderem ein verschlungener Weg in Richtung der Toiletten führte. „Natürlich war das spannend mit den ganzen Handwerkern und wir haben das Thema auch bei unserem Sommerfest aufgegriffen“, so Hanl.

Auch der Architekt der Maßnahme, Dieter Domes, ist mit dem Ergebnis zufrieden. „Es ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir mussten ja immer just in time arbeiten und mit dem Austausch der Wärmedämmung unter den Decken haben wir mehr gemacht, als ursprünglich geplant.“ Zusätzlich wurde in der Kindertageseinrichtung auch noch der Brandschutz erhöht.
Bis zum Ende der Bauarbeiten, die zwischen vergangenen Januar und Dezember gelaufen sind, hatten sich die 27 Erzieherinnen immer wieder umstellen müssen, schließlich sollte der laufende Betrieb aufrecht erhalten werden. „Es war schon eine Herausforderung, denn die Gruppen mussten jeweils zwei Monate ins Provisorium im Turnraum ziehen“, erzählt Stefanie Hanl. Dafür haben alle mit angepackt. Vor allem die Mädchen und Buben haben beim Aus- und Einräumen der Spielsachen aus den Gruppenräumen tatkräftig mitgeholfen.
Die Kosten von rund 570.000 Euro wurden von zwei Seiten geschultert. Die Diözese Augsburg steuerte ein Drittel – also 189.800 Euro bei. Den Rest übernahm die Stadt mit 380.200 Euro. Für Bürgermeisterin Miriam Gruß gut angelegtes Geld. „Die Kinderbetreuung ist uns ein großes Anliegen und ein wichtiges Thema in Gundelfingen. Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten, die besten Bedingungen für die Entwicklung unserer Kita-Kinder zu schaffen. Die Sanierung war ein weiterer wichtiger Schritt dazu.“
Bereits in Kürze stehen in der Kindertagesstätte St. Martin schon die nächsten Handwerker vor der Türe. Dann wird an einem Neubau für eine weitere Gruppe mit Platz für etwa 15 Kindern begonnen. „Es handelt sich dabei um eine neue altersgemischte Gruppe, die ab 1. Februar schon startet“, erklärt Stefanie Hanl. In einem weiteren Erweiterungsbau, der im Anschluss entstehen soll, sollen dann Sozial- und Essensräume, eine Mensa, ein Schlafraum sowie ein weiterer WC-Bereich und ein Elternsprechzimmer geschaffen werden.

Tag der Offenen Tür

Ein Bild vom Umbau und von der Kindertagesstätte ganz allgemein können sich Interessierte am 19. Januar machen. Dann gibt es von 10-12 Uhr einen Tag der Offenen Tür. Eltern, die ihre Sprösslinge in der Einrichtung ab dem Kindergartenjahr 2019/20 unterbringen möchten, haben die Gelegenheit, sich vorab anzumelden. Dazu werden Stefanie Hanl und Vera Hefele in einem Vortrag die Arbeit dort vorstellen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.