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Prominenter Besuch anlässlich des Weltfrauentags im Rosenschloss. Spiegel Bestseller-Autorin Monika Bittl war am vergangenen Freitag zu Gast beim Gundelfinger Frauenempfang und las aus zwei ihrer beliebtesten Werke. Fast 150 Frauen kamen zu der Veranstaltung, die in Kooperation von Stadt, der Initiative „Frauen begegnen Frauen“ der VHS Gundelfingen, der Stadtbücherei und Schreibwaren Gerblinger auf die Beine gestellt wurde. Die Besucherinnen erlebten einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend und bekamen von der gebürtigen Beilngrieserin nicht nur Textpassagen aus den Büchern („Ich hatte mich jünger in Erinnerung – Lesebotox für die Frau ab 40“ und „Ohne meinen Mann wär ich glücklich verheiratet – Lesewellness für die Frau mit Anhang“) zu hören, sondern durften miterleben, wie die 56-Jährige die Eigenheiten von Männern und Frauen auf die Schippe nahm. Verwöhnt wurden die Frauen zudem mit internationalem Fingerfood der Initiative „Frauen begegnen Frauen“.
In ihrer Begrüßungsrede erinnerte Bürgermeisterin Miriam Gruß zuvor noch einmal daran, dass weltweit Frauen immer noch nicht die gleichen Rechte hätten, wie Männer. Auch in Deutschland gebe es nach wie vor Ungerechtigkeiten, zum Beispiel was das Lohnniveau betrifft. Gundelfingens Rathauschefin kündigte an, den Empfang auch weiterhin jedes Jahr am Weltfrauentag abhalten zu wollen.

Zur Person:
Monika Bittl (56)
geb. in Beilngries, lebt seit 1993 als freie Schriftstellerin in München
Sie veröffentlichte bisher 17 Drehbücher, sechs Romane, sechs Sachbücher und zahlreiche kürzere Beiträge wie Erzählungen, Essays und Glossen.
Auszeichnungen:
1996: Bayerischer Fernsehpreis für „Sau sticht“
2012: Grimme Preis für „Die Hebamme – auf Leben und Tod“ (Drehbuch nach der Vorlage von Monika Bittl)
2014: Autorin der Freiheit der Friedrich Naumann-Stiftung
2016-2018: In der Spiegel-Bestsellerliste mit dem Werk „Ich hatte mich jünger in Erinnerung – Lesebotox für die Frau ab 40“ – ein halbes Jahr davon auf Platz 1