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Herzog Franz von Bayern Schirmherr

Besuch im Gedenkjahr 2012 in Gundelfingen angekündigt
Besuch bei Herzog Franz von Bayern


Seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern übernimmt die Schirmherrschaft für das Gedenkjahr 2012. Eine kleine Delegation um 1. Bürgermeister Franz Kukla bedankte sich bei dem Chef der Wittelsbacher auf Schloss Nymphenburg für dessen Bereitschaft, die Schirmherrschaft für das Gedenkjahr zu übernehmen. Herzog Franz von Bayern sagte zu, im Gedenkjahr 2012 der Stadt einen Besuch abzustatten.

 

Die Stadt Gundelfingen a.d.Donau erinnert im Jahre 2012 mit einem Veranstaltungsreigen an die folgenreiche Belagerung der Stadt vom 11. – 30. März 1462 im Reichskrieg. Damals hat die starke bayerische Besatzung zusammen mit den Gundelfingern die Angriffe des kaiserlichen Heeres erfolgreich abgewehrt. Der Landesherr, Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut und Bayern-Ingolstadt, hat das Verhalten der Stadt mit drei Privilegien belohnt, darunter auch die Mehrung des Stadtwappens mit sieben weißen und blauen „Wecken“. In der Erinnerungskultur der Stadt spielt das Verhalten im Reichskrieg und die Anerkennung durch den Landesherrn eine zentrale Rolle. Die Stadt weiß sich bis heute mit dem Hause Wittelsbach in besonderer Weise verbunden.

 

„Die Geschichte begann viel früher und war mit dem Reichskrieg noch lange nicht zu Ende“ bemerkte Herzog Franz von Bayern hinsichtlich der jahrhundertelangen Auseinandersetzungen zwischen den Häusern Wittelsbach und Habsburg. Er erkundigte sich in dem persönlichen Gespräch auch interessiert über das heutige Gundelfingen.

Als Gruß überreichte Bürgermeister Kukla einen Gundelfinger Gemüsekorb. Soweit es seine Gesundheit zulässt, möchte der Chef des Hauses Wittelsbach an einer oder mehreren Veranstaltungen im Gedenkjahr persönlich teilnehmen.

 

Unser Bild zeigt:  Eine Delegation aus Gundelfingen dankte Herzog Franz von Bayern für die Übernahme der Schirmherrschaft für das Gedenkjahr 2012. Unser Bild zeigt (von links): Kulturreferent Walter Hieber, Historischer Berater Georg Wörishofer, SKH Herzog Franz von Bayern, 1. Bürgermeister Franz Kukla sowie Geschäftsstellenleiter Heinz Gerhards.