Caroline Hoffman aus Beek in den Niederlanden, eine der drei blonden Sängerinnen der Niederländischen Gruppe Treble wohnt heute noch in Beek, aber auch die beiden Schwestern Niña und Djem van Dijk haben dort ihre Wurzeln. Am Donnerstag kämpfen die drei auf der europäischen Bühne mit weiteren 22 Ländern um zehn noch zu vergebene Startplätze für das Finale am Samstag.
In den Niederlanden standen wie in Deutschland drei Kandidaten im Finale des nationalen Vorentscheids: Die Bands Treble und Behave sowie die Sängerin Maud präsentierten beim Songfestival in Amsterdam jeweils drei Titel. Eine Expertenrunde wählte daraus das beste Stück, mit dem sich die Kandidaten dann dem Votum der Zuschauer stellten. Am Ende hatten die Schwestern Niña und Djem van Dijk und Caroline Hoffman von Treble mit 72 Prozent der Stimmen die Nase vorn. Wenn die drei mit „Amambanda“ am 18. Mai im Halbfinale von Athen antreten, beleben sie eine alte Grand-Prix-Tradition: Sie singen ihren Song teilweise in einer eigenen nicht zu übersetzenden Kunstsprache.
Die niederländischen Stadtmusikanten
Die Geschichte von Treble begann 1995: Die Schwestern Niña und Djem trafen bei einem Konzertbesuch in Südholland auf Caroline Hoffmann und entdeckten ihre gemeinsame Vorliebe für handgemachte Straßenmusik. Die heute 30-jährige Hoffmann wurde so etwas wie die musikalische Ziehmutter der beiden van-Dijk-Schwestern, die mittlerweile 20 und 18 Jahre alt sind. Das Trio landete aber nicht direkt von den Fußgängerzonen der europäischen Großstädte auf der Bühne des niederländischen Vorentscheids. 2003 wurde eine Plattenfirma auf die Straßenmusikerinnen aufmerksam und produzierte mit ihnen die Hitsingle "Ramaganana". Es folgte 2004 das Debütalbum "No Trouble".

