Auszug aus dem Jahresbericht des 1. Bürgermeisters:
„Welche Ereignisse prägten 2005 das Geschehen in unserer Stadt? Ich zitiere nur einige Schlagzeilen aus der Donau-Zeitung bzw. aus den Protokollen des Stadtrates:
Januar
Der Monat steht ganz im Gedenken an die Flutopfer in Südostasien. Der Stadtrat beschließt auf seiner Neujahrssitzung mit 1 €/EW die großartigen Spendenaufrufe zu unterstützen.
Februar/März
Der Stadtrat verabschiedet den Haushalt 2005 mit einer Größenordnung von ca. 12 Mio. €, wobei die Verschuldung deutlich abgebaut wird. Die Arbeiten für den Ausbau der Unteren Vorstadt werden vergeben. Die Postagentur macht aus „betrieblichen Gründen“ schlagartig dicht. Die Diskussion über eine Sprengeländerung im Hauptschulverband nimmt auch in der Öffentlichkeit größere Ausmaße an.
April/Mai
Die Jugendkapelle bekommt Benjamin Markl als Nachfolger von Joe Gleixner. Die Bürgermeisterwahl bringt keine Überraschung. Der Briefmarkenverein gibt anlässlich seines 40-jährigen Bestehens eine gültige Briefmarke mit einer Ansicht von Gundelfingen heraus. Über 5.000 Besucher wohnen dem Umzug anlässlich der Gundelfinger Kutschertage bei.
Juni/Juli
Der Stadtrat verabschiedet den Wirtschaftsplan des Spitals in Höhe von 5,6 Mio. €. Anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Pfalz-Neuburg“ findet in der Walkmühle eine Ausstellung statt und vom 17. - 19. Juni feiert Gundelfingen mit historischem Spiel dieses Jubiläum in der Stadt und auf der Bleiche-Insel. 35 Jahre Partnerschaft mit Beek – eine Delegation feiert in unserer Partnergemeinde dieses Jubiläum. Der nicht einfache Ausbau der „Unteren Vorstadt“ beginnt. In einer gemeinsamen Sitzung der Stadträte von Lauingen und Gundelfingen vereinbart man eine bessere Zusammenarbeit und feiert fröhlich. Die Firma GTG Bartelt gehört zu den 50 Besten in Bayern und feiert 25-jähriges Betriebsjubiläum. Stadtpfarrer Georg Guggemos verabschiedet sich von Gundelfingen, Frank Schneider folgt ihm im September.
September/Oktober
Der Stadtrat fasst den Grundsatzbeschluss auf dem Wahl-Areal mit dem Bau des Betreuten Wohnens zu beginnen. Ebenso beschließt er bauliche Veränderungen in der Hauptschule für die Einrichtung der Ganztagsbetreuung. Die GET ’05 übertrifft alle Erwartungen, Gundelfingen präsentiert sich modern und historisch – 28.000 Besucher sind begeistert. Der Tag des „offenen Denkmals“ ist Startschuss für eine Menge von Initiativen, die historische Bedeutung der Stadt verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen (Stadtführerausbildung, Flyer, Logo). Das Fernsehen sendet aus Gundelfingen die Sendung „Bürger-Forum live“ zum Thema Große Koalition. Am mittleren Brenzarm wird die Ufermauer saniert. Der neugebaute LIDL-Markt öffnet seine Pforten.
November/Dezember
Der Bauausschuss diskutiert die Errichtung einer Hackschnitzelheizung im Schulbereich. Der Stadtrat fasst den Grundsatzbeschluss 2006 den Bahnhofsbereich umzugestalten. Die Verlegung des Donauradwanderweges geht voran. Der Weihnachtsmarkt zieht zahlreiche Besucher an. Zum Jahresende zerstört ein Brand einen Wohnblock und macht 12 Familien obdachlos.
Lassen Sie mich zum Jahreswechsel Dank sagen:
Wir müssen dankbar sein für die Arbeit, die in unseren Vereinen und Organisationen geleistet wird. In den Kirchengemeinden, Alten- und Pflegeheim, Schulen, Kindergärten und Kinderheim, in Rettungs- und Sozialdiensten und bei vielen Einrichtungen auf kulturellem und sportlichen Gebiet ist das ehrenamtliche Engagement zu einem Element der lebendigen Mitverantwortung geworden.
Vieles davon vollzieht sich im Verborgenen, ist aber oft höher zu bewerten als die Taten, auf welche die Scheinwerfer der Öffentlichkeit gerichtet sind.
Ich danke Ihnen, meine Damen und Herren des Stadtrates, für Ihren großen Einsatz für unsere gemeinsame Heimatstadt, im besonderen meinen Stellvertretern Viktor Merenda und Rudolf Wahl auch für ihr offenes Wort.
Meine Grüße gelten allen, die uns geholfen haben auch 2005 ein Stück voranzukommen: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, des Bauhofes und der Kläranlage, den Beschäftigten des Alten- und Pflegeheimes, den Damen und Herren in den uns übergeordneten Behörden, den Politikern auf Kreis-, Landes- und Bundesebene, die unsere Forderungen nachhaltig unterstützt haben.“

