Unser Bild zeigt (von links): Bürgerbriefinhaber Josef Nicklasser, Wolfgang und Ilona Bartelt,
Doris und Paul Hopf sowie 1. Bürgermeister Franz Kukla.
Auszug aus der Ehrungsrede des 1. Bürgermeisters:
Einmal im Jahr – traditionell zur Neujahrssitzung des Stadtrates – gilt die besondere Aufmerksamkeit den Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Vereinen, vielfältigen Institutionen oder durch Initiativen in besonderer Weise verdient gemacht haben, damit unser Gemeinwesen so funktioniert, wie wir es erwarten. Nicht immer wird dies so deutlich, oft wächst die Arbeit im Verborgenen. Und doch wären ohne diesen Einsatz und ohne dieses Engagement viele Leistungen für die Gemeinschaft nicht erbracht.
Zu Recht macht der Stadtrat der Stadt Gundelfingen deutlich, wie stark der bürgerschaftsliche Gedanke in unserer Stadt verankert ist. Und er setzt dabei hohe Maßstäbe an, die sich in unterschiedlicher Stufung zeigen. Aber eines haben alle Auszeichnungen gemeinsam: Hier haben sich Bürgerinnen und Bürger eingebracht, mehr als es von ihnen erwartet wird.
So wird auch durch dieses Wirken sichtbar, dass eine Stadt mehr ist als die gebaute, verwaltete, ver- und entsorgte Umwelt. Nur durch bürgerschaftliches Engagement wird die Stadt zu einem wirklichen Gemeinwesen. Dies galt in der Vergangenheit – vor allem in Krisen- und Notzeiten – dies gilt auch heute in Zeiten der Globalisierung und ständigen Modernisierung.
Ich halte es für zutiefst befriedigend, Menschen unter uns zu wissen, die mehr tun als ihre Pflicht. Dies zeigt, dass unsere Gesellschaft keine eiskalte Ellenbogengesellschaft ist, sondern dass Menschen Werte vermitteln, die das ausmachen, was wir als Menschlichkeit schätzen.
Immer mehr Menschen – vor allem Jüngere – stellen sich in den Dienst der Allgemeinheit. Sie wissen: Die Zukunft kann man nicht durch Forderungen allein sichern. Sorge um die Zukunft muss in aktives Tun münden!
Victor Hugo hat es so beschrieben:
„Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte.
Für die Tapferen ist sie die Chance.“
Deshalb ist es richtig, diese Leistungen zu würdigen, die für andere erbracht wurden. Und es steht jeder Stadt gut an, den Bürgerinnen und Bürgern zu danken, die sich über das Maß hinaus engagieren. Wir freuen wir uns mit Ihnen und gratulieren zu Ihrer Ehrennadel.

