Spitalkirche Mariä Himmelfahrt



|
|
Schon von Anfang an hatte das Spital mindestens eine Hauskapelle. 1418 ging man an den Bau einer Kirche. Im Jahr 1720 wurde die „sehr alte, noch auf lutherische Art gebaute Spitalkirche“ abgebrochen. 1720 bis 1723 trat dann an die Stelle der alten Kirche ein völliger Neubau, ausgeführt von dem Maurermeister und damaligen Bürgermeister Johann Windschmidt,der 1723 auch die Ausschmückung in Gipsarbeit besorgte.
Das Chorfresko und wahrscheinlich auch die übrigen Fresken stammen von dem Lauinger Johann Wilhelm Schreiner. Die Schreinerarbeiten verrichteten die Gundelfinger Kunstschreiner Kaspar Hau und Martin Baumeister. Bei der Beschießung der Stadt durch die Alliierten im April 1945 wurde der Kuppelturm sehr mitgenommen; es war, als ob nur mehr seine westliche Hälfte stünde. Dem tatkräftigen Eingreifen von Bürgermeister und Kirchenpfleger Aemilian Gutbrod ist es vor allem zu verdanken, dass er in alter Form erhalten bzw. wiederhergestellt wurde.
|