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Rosenschloss Schlachtegg



Bereits im Jahr 1270 wurde in alten Urkunden erwähnt, dass zunächst eine Kapelle errichtet wurde. Dann soll hier in früheren Zeiten ein Frauenkloster gestanden haben, das dem Abt von Echenbrunn unterstand. Eine Kunde aus dem Jahr 1462 vermeldet, dass hier während der Belagerung der Stadt bei einem Ausfall Kaspar von Westernach im Kampfgewühl bei „Schlachtegg“ gefallen sei. Das Wort „Schlachtegg“ (Schlacht-egg) leitet sich nicht wie ursprünglich angenommen - in Erinnerung an die Ereignisse von 1462 - von Kampf/Gefecht ab; vielmehr wird damit eine Dammaufschüttung bezeichnet, die aus der Brenznähe verständlich wird. Es wurde als ein Flurname auf die Ansiedlung übertragen. Das Schloss wurde somit zwischen 1553 und 1560 auf historisch gewachsenem Boden erbaut. Gesichert ist der Nachweis einer Kapelle, die im Jahr 1554 abgebrochen wurde.

 

Der Nord-Süd-Flügel mit dem Zinnenbekrönten Giebel dürfte aus der Erbauungszeit stammen, während der rechtwinklig angefügte Ost-West-Flügel wohl in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden ist. Häufig wechselten die Besitzer bis in die Gegenwart.

 

Sein einigen Jahren beherbergt das Schloss die Fachverbände für Floristik von Bayern und Baden-Württemberg. Eine umfassende Renovierung wurde im Jahr 2001 abgeschlossen.

 

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Rosenschloss Schlachtegg


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